Int. Deutsche Supermoto Meisterschaft in Lüneburg mit dem rastenschleifer team
Im Interview mit Jessica Baruth, einzige Frau in der Klasse S2 (ohne Hubraumbeschränkung)
Jessicas Rennbericht

4. Lauf zur int. deutschen Meisterschaft “ Lüneburg 28./29. Juli” An diesem Wochenende fand erstmals ein Rennen in Lüneburg statt. Die Strecke war mit über 1800m außergewöhnlich lang, aber sie war einfach super! Ich kam in den ersten Trainings recht gut zurecht und konnte mich stets unter den Top10 platzieren. Dann kam das Qualy. Ich war am Anfang recht verkrampft und konnte nicht meinen Speed gehen. Doch am Ende wurde ich lockerer und konnte auf die 11 Startposition fahren! Super, endlich in die 3 Reihe gefahren!!! Am Sonntag war es stets leicht am nieseln.... somit war die Frage zum 1 Lauf „Slick oder Regenreifen“ !?!? Ich entschied mich für Regen um auf der sicheren Seite zu sein. Mein Start zum 1 Lauf war super. Ich konnte sofort eine Reihe nach vorne fahren und war in der 3 Kurve auf Rang 8. Doch dann wurde ich von meinem Motorrad geschleudert da sich ein Konkurrent überschätze und nicht mehr in die Kurve fahren konnte. Mit starken Schmerzen in der Schulter und am Hals sammelte ich mich wieder und versuchte noch aufzuholen. Wir entschieden dann aber das Rennen vorzeitig zu beenden, um uns noch mal voll auf das 2 Rennen zu konzentrieren. Wieder war meine Konzentration als auch die Reaktion zum 2 Start perfekt. Auf Rang 8 reihte ich mich hinter Jochen Jasinski ein. Auf dem unteren Teil der Strecke bremste er jedoch recht stark, womit ich nicht gerechnet habe und berührte dadurch mit meinem Vorderrad sein Hinterrad. Ich stürzte und nahm abermals den letzten Platz ein. Mit über 25 Sekunden Rückstand war zwar an nicht mehr viel zu denken, jedoch wollte ich dieses Mal das Rennen zu Ende fahren. Das Ziel erreichte ich auf Platz 18. Sehr enttäuschend, da meine Rundenzeiten wieder mal unter den Top10 waren. Mein Speed ist also weiterhin gut... Nun muss ich mich mehr darauf konzentrieren, die ersten Runden zwar aggressiv zu fahren, aber dennoch einen kühlen Kopf zu bewahren um brenzlige Situationen besser zu erkennen. Natürlich gehört das Quäntchen Glück auch dazu! ;-) Drückt mir die Daumen, dass es am nächsten Wochenende in der Schweiz, wieder da ist.

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